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grüne mitte linz

grüne mitte linz
wettwerb 2014
1.preis

Das Projekt bildet den Schlussstein der baulichen Entwicklung am ehemaligen Linzer Frachtenbahnhof – der neuen „Grünen Mitte Linz“. Die bestehende bzw. sich in Bau befindliche Blockrandbebauung zur Westbahn hin wird entsprechend den Bauvorschriften mit einem leichten Knick fortgesetzt und abgeschlossen. Der mäanderförmige Solitär im Inneren des Bauplatzes schafft wertvolle Abstands- und Zwischenzonen im Baufeld selbst, wie auch zu den angrenzenden Nachbarschaften. Die städtebauliche Einbindung, besonders im Bereich der Anschlüsse zu den Nachbargebäuden sichert auch deren Wohnqualität.

 

Nach außen hin präsentiert sich das Quartier 21 durch die feingliedrige Lochfassade mit den markanten Pflanztrögen als homogene und eigenständige Großform im städtebaulichen Kontext der „Grünen Mitte – Linz“. Es wird als grünes, adressbildendes Ensemble wahrnehmbar.

 

 

 

 


 

 

 

Die Aufschließung der beiden Wohnhäuser erfolgt
über jeweils ein zentrales Stiegenhaus. An der nördlichen Stichstraße liegt die Ein- und Ausfahrt für die gemeinsame Tiefgarage. Die 58 Wohnungen im Solitär sind über ein weites gedecktes Entree erreichbar. Die innere Erschließung erfolgt über ein übersichtliches  System von kurzen, lichtdurchfluteten Laubengängen. Die Einschnitte in den Baublock – die grünen Innenatrien -  bewirken eine Auflockerung der großen Baumasse, vergrößern die Außenhülle und schaffen damit zusätzliche Belichtungs- und Belüftungsflächen.  

Die 38 „altersgerechten“ Kleinwohnungen sind im 7-geschoßigen Riegel des Blockrandes geplant. Aus Schallschutzgründen sind die Wohnungen aus- schließlich als Lauben- gangtypen zur grünen Mitte hin orientiert. Im Erdgeschoß, mit seperatem Zugang von der Bahnseite her, liegen die Räumlich-keiten des Jugendclubs.   

Die Gebäudestrukturen mit Innen- bzw. Außenatrien

 


 

 

bieten die Grundlage für ein attraktives Wohnumfeld mit entsprechenden Kommunikations- und Begegnungszonen. Begrünungsmaßnahmen im Inneren und außerhalb des Gebäudes begünstigen das Mikroklima und die subjektive Behaglichkeit.

Die Grundrisstypologien versprechen hohe Alltagstauglichkeit mit flexiblen Nutzungsoptionen. Die strenge Rasterung und die Stapelung gleicher Wohnungstypen übereinander wirkt sich positiv auf die Wohnqualität – Minimierung von störenden Wohngeräuschen durch Überlagerung von Wohn- und Schlafräumen – sowie auf die Wirtschaftlichkeit aus. Das Freirraumsystem mit auskragenden Balkonen in Kombination mit vorgehängten Pflanzgefäßen sichert trotz den Größenvorschriften hohe Nutzungsqualität. Das unregelmäßige Andocken der Grünbalkone an den Baukörper schafft eine kleinteilige, abwechslungsreiche grüne Fassade als Bindeglied zum zentralen Grünraum hin.