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linz | liebigstraße

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geladener wettwerb 2014
2.preis

zentrales anliegen und damit entwurfsbestimmendes kriterium ist die schaffung eines attraktiven wohn- und lebensraumes für die ältere generation. dies beginnt bei der maßtäblichkeit des gebäudes und berücksichtigt neben gestalterischen und funktionalen aspekten, die wirtschaftlichkeit in errichtung und betrieb. die stadtvillen sollen für die bewohner/innen ein ort des wohlfühlens, der geborgenheit sein – ein neues zuhause!

 

die beiden 4-geschoßigen baukörper mit insgesamt 50 wohneinheiten nehmen in ihrer städtebaulichen stellung bezug zum benachbarten alten- und pflegeheim und dokumentieren damit auch deren funktionale nähe. die aufteilung des raumprogrammes auf zwei baukörper schafft angemessene proportionen und masstäblichkeit für den ort.

weiters gewährleistet dieses städtebauliche konzept eine

 

 


bessere identifikation der zukünftigen bewohner mit ihrem wohnumfeld durch eine „überschaubare“ anzahl an parteien im eigenen im haus.

 

durch die kompaktheit der baukörper und deren leichten versatz zueinander entstehen trotz der hohen bebauungsdichte großzügige außenräume und freie blickachsen. die drehung der baukörper um 90° gegenüber dem erstentwurf erhöht den abstand der beiden

wohnhäuser zueinander. im zentrum des grundstücks, zwischen den beiden gebäuden, steht nunmehr ein großer, gut nutzbarer grünraum für die bewohnerinnen zur verfügung.

 

nach außen hin präsentiert sich das gebäude durch die ausbildung einer eingangszone in verbindung mit der fassadengestaltung als städtisches wohnhaus. der lebendige fensterraster der fassade kennzeichnet das

 


 


 

 

gebäude und gibt dem wohnhaus eine ruhige und eigenständige charakteristik im kontext des ortes.der zugang zu den beiden stadtvillen erfolgt über ein ebenes, rollstuhlgerechtes fusswegnetz von der nordseitigen straße aus. in einzelfällen ist eine zufahrt mit fahrzeugen bis zum eingang hin möglich. die 42 parkplätze in der tiefgarage werden über die bestehende tiefgarage des altenheimes erschlossen.

 

über einen gedeckten eingangsbereich gelangt zum zentralen, alle geschoße durchdringenden, innenatrium. dieser lichtdurchflutete, grüne kern bildet das großzügige, jedoch äußerst ökonomische entree für die wohnungen. je 6 bzw. 7 wohnungen pro geschoß liegen gruppiert um dieses atrium mit geschossübergreifenden öffnungen und deckenoberlicht.