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kultur- und sporthalle + feuerwehr dietach

kultur-, sporthalle + feuerwehr
euweiter wettbewerb 2007
1.preis

die neue kultur- und sporthalle liegt fernwirksam am ortseingang von dietach.

der gleichsam am ortsrand gestrandete monolith beinhaltet das vorgegebene

raumprogramm in verdichteter form. die höhenentwicklung des gebäudes mit

faltungen und kantungen unterstützt die orientierung und gibt dem gebäude

seine unverwechselbare identität. die unterschiedlichen funktionsbereiche

im kompakten baukörper sind klar ablesbar. lage und form des gebäudes

definieren und zonieren die umgebenden aussenanlagen.

das weitauskragende vordach markiert den eingang zur kultur- und sporthalle

und beschattet das verglaste foyer. der transparente raumabschluß des

foyers signalisiert offenheit und soll zum besuch animieren. abgesehen von

der sportiven grundfunktion erfüllt die 3-fach sporthalle auch die klassische

mehrzweckrolle für veranstaltungen aller art. ein klarer neutraler raum, wandlungsfähig

für verschiedensten nutzungen und atmosphären.

schlauchturm und fahrzeughalle sind die untrüglichen, weithin sichtbaren

insignien einer feuerwehr. im gesamtensemble bekommt die feuerwehr eine

 


wichtige und adäquate bedeutung.

die höhenentwicklung des baukörpers, die

knickung der fassaden und das große vordach beim eingang zur kultur- und

sporthalle weisen jedoch deutlich die multifunktionalität des komplexes hin.

die vorstellung von einem übersichtlichen, sehr einfach funktionierenden

betrieb bestimmen den entwurf des feuerwehrzeughauses. dem technischen

milieu der feuerwehr entsprechend prägen beton, verzinkter stahl und glas

die fahrzeughalle. die fassade ist zur gänze in glas aufgelöst um die wertvollen

fahrzeuge und geräte adäquat präsentieren zu können.

das gesamte gebäude wird als massivbau mit einer stahl-dachkonstruktion

errichtet. großflächige glasportale und hinterlüftete fassadenplatten bestimmen

die gebäudehülle. die kompakte bauweise begünstigt ein energieeffizientes

haustechnikkonzept mit niedrigernergiestandard. die energiebilanz des

gebäudes kann durch einsatz von mechanischen be- und entlüftungsanlagen

mit wärmerückgewinnung, sowie durch den einsatz von sonnenkollektoren

zur warmwasserbereitung optmiert werden.

 



standort:

dietachdorfer straße 2
a-4407 dietach

 

wettbewerb:

juli 2007

 

baubeginn 1.etappe:

august 2009

 

fertigstellung 1.etappe:

august 2010

 

baubeginn 2.etappe:

voraussichtlich 2015

 

bruttogrundfläche:

3.429 m²

 

nettogrundfläche:

3.119 m²