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veranstaltungszentrum marchtrenk

veranstaltungszentrum marchtrenk                            
nicht-offener wettbewerb

der bauplatz für das veranstaltungszentrum und die musikschule liegt etwas abseits der zentralen ortsachse von marchtrenk - geschoßwohnbauten, private wohnhäuser, die hauptschule und der sportplatz bilden den kontext. das fehlen von städtebaulichen anknüpfungspunkten in der umgebung führt zur entscheidung für einen, in sich abgeschlossenen, freistehenden solitärbau. ein elegantes, eigenständiges gebäude als neue landmark für marchtrenk.

die bauplastische form wird aus der nutzung und den akustischen anforderungen entwickelt, einem instrumentenkoffer oder einem instrument ähnlicher als der traditionellen typologie eines hauses. die spezielle nutzung eines hauses für musik erlaubt diese sonderform. die bauplastik wird generiert durch raumakustische überlegungen, durch die sinnvolle zuordnung und abfolge unterschiedlich hoher räume. das gebäude wirkt in seiner räumlichen vielfalt ruhig und zurückhaltend. es will



inspirieren und seinen nutzern raum für das eigene gestalten geben. die enge funktionale und räumliche verschränkung des veranstaltungsbereiches mit der musikschule führt zu einem sehr ökonomischen projekt und erlaubt vielfältige und flexible nutzungen. die bauliche und akustische konzeption der aufführungs- und veranstaltungssäle sowie der unterrichtszimmer gewährleistet trotz hoher „dichte“ der räume, eine störungsfreie, gleichzeitige benutzung. die klare, funktionale trennung von veranstaltungsbereich und musikschule sichert aber auch einen unabhängigen betrieb. wc-anlagen und sessellager werden gemeinsam genutzt, sind aber getrennt zugänglich.

der durch grünbereiche gegliederte vorplatz dient als erweiterte foyer- und anlaufzone für veranstaltungen und ist gleichzeitig kommunikationsfläche für die benachbarte hauptschule.

ein markanter einschnitt in den baukörper markiert den eingang zum veranstaltungszentrum und

 


 

beschattet gleichzeitig das offene, verglaste foyer. beide aufführungsstätten werden direkt vom foyer erschlossen. abgesehen von der musikalischen grundfunktion erfüllen die beiden säle auch die klassische mehrzweckrolle für veranstaltungen aller art. neutrale räume, wandlungsfähig für verschiedenste nutzungen und atmosphären - mobile trennwände unterstützen die flexibilität.

der stiegenaufgang seitlich des foyers führt auf die galerie und weiter zur freiluftarena auf dem dach. die dachmulde entsteht auf grund der geringeren raumhöhe im vortragssaal und kann optional für veranstaltungen oder als pausenhof für die musikschule genutzt werden. der eingang zur musikschule liegt direkt an der kindergartenstrasse und

erschließt über ein kleines foyer die beiden geschoße mit den unterrichtsräumen. der vortagssaal für „kleinere“ interne veranstaltungen der musikschule ist auch über dieses foyer zugänglich.