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parkvillen³

parkvillen³                                                
geladener wettbewerb 2009
1.preis

der bauplatz, ein steil nach nord-ost abfallender hang, liegt in direkter nachbarschaft zur merkursiedlung. das hochwertige grundstück an der grenze zwischen stadt und land gleicht mit seinem alten baumbestand einer parklandschaft. nördlich angrenzend führen felder und wiesen hinauf zum pöstlingberg.

 

die eigentliche identität verdankt die merkursiedlung seiner charakteristischen quartierstruktur - ein städtebauliches ensemble aus den 60er jahren mit hohem freiflächenanteil. der entwurf eröffnet eine perspektive, die versucht, der eigenheit des quartiers gerecht zu werden mit dem ziel typologische aussagen zu ortsbild und städtebau schlüssig zu formulieren.

 

die baukörper wurden mit dem ziel minimaler geländeveränderungen in die landschaft gesetzt. die höhenmäßige staffelung der volumina ermöglicht

 



differenzierte reaktionen auf die hanglage.
im kontext zu umgebung und direkter nachbarschaft bilden die parkvillen³ ein überzeugendes ensemble.

 

parkvillen³ erfüllt die heutigen bedürfnisse und anforderungen - aus- und weitsicht ergänzt mit rückzugsmöglichkeiten in den eigenen vier wänden. das "versorgtsein" am wohnort mit zeitgemäßem wohnraum und einem vielfältigen freiraumangebot - schafft identifikation und ist garant dafür, dass die bewohnerInnen ihr umfeld beleben und auch darauf schauen - im doppelten sinn des wortes.

 

parkvillen³ ist eine autofreie "siedlung der kurzen wege" - wohninseln umspült von parklandschaft. die aufschließung der villen erfolgt einerseits über das übersichtliche fußwegnetz mit gut auffindbaren eingängen, andererseits über die gemeinsame tiefgarage mit direkten zugängen in

 

 


alle stiegenhäuser. durch die anordnung der wohnungen in den gebäudeecken profitiert jede einheit von der eckposition und dem ausblick in verschiedene richtungen. die längs der fassaden organisierten wohnungen erlauben eine optimale belichtung der räume. die wohnungen werden jeweils über eine räumlich abgetrennte garderobe betreten. von der garderobe öffnet sich der blick über die raumdiagonale des wohnraumes zur fassade und der aussicht. raumhohe fixverglasung mit öffenbaren flügeln erweitern die wohnung in den außenraum – wohnen im park wird erlebbar. die umlaufende, in der tiefe variierende loggia dient als filter zwischen innen und außen. verschiebbare sonnenschutz- und sichtschutzpaneele zeigen ein spiel von transparenzen. der eindruck von lebendigen fassaden wird durch die verschiedenen positionen der schiebelemente möglich – verändert durch die nutzung im alltag.