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logen im park

logen im park                                               
geladener wettbewerb 2012

das projekt verfolgt den konzeptuellen ansatz, die gebäudekubatur nach außen als blockrand sehr klar abzuschließen und die fassadenflächen richtung „grüner mitte“ zu öffnen. die punktuelle bebauung im inneren schafft wertvolle abstands- und zwischenzonen im baufeld selbst, wie auch zu den angrenzenden nachbarschaften. die städtebauliche einbindung, besonders im bereich der anschlüsse zu den nachbargebäuden sichert auch deren wohnqualität.

 

die besondere herausforderung für eine wohnbebauung auf diesem bauplatz liegt in dessen verkehrsexponierter lage in kombination der orientierung – ruhiger park im osten, laute straße im süden und westen. der entwurf verfolgt den ansatz ruhige wohnungen mit starkem grünbezug und nachmittagssonne anzubieten. dieser grundgedanke ist an der fassadengestaltung klar ablesbar – große

 

 


fensteröffnungen und loggien im innenhof und schmale fensterschlitze zur straße hin. die schmalen, liegenden fenster bieten eine panoramaartige aussicht mit viel sonnenlicht, blenden den verkehr aber optisch und akustisch aus. nach außen hin präsentiert sich das gebäude durch die feingliedrige lochfassade als homogene und eigenständige großform im städtebaulichen kontext. es wird als markantes, städtisches wohnhaus mit einer ladenzeile in der zurückgesetzten sockelzone wahrnehmbar.

 

die grundrisstypologien versprechen hohe alltagstauglichkeit mit flexiblen nutzungsoptionen. die strenge rasterung und die stapelung gleicher wohnungstypen übereinander wirkt sich positiv auf die wohnqualität – minimierung von störenden wohngeräuschen durch überlagerung von wohn- und schlafräumen – sowie auf die wirtschaftlichkeit aus.

 



 

das freirraumsystem von einspringenden loggien in kombination mit organisch, vorgehängten grünbalkonen sichert hohe aufenthaltsqualität und verspricht privatheit, ohne trennelemente einführen zu müssen. das unregelmäßige andocken der grünbalkone an den baukörper schafft eine kleinteilige, abwechslungsreiche grüne fassade als bindeglied zum zentralen grünraum hin. unregelmäßig versetzte fensterschlitze nach süden und westen holen die sonne in die wohnungen.

 

die parklandschaft geht niveaugleich in den innenhof über. eine geländeauffaltung nach norden hin grenzt den halb-öffentlichen grünraum für die bewohner zu den angrenzenden wohnhäusern hin ab, und bietet viel „spielraum“ für die kinder. einzelnen wohnungen können privatgärten zugeordnet werden. die eingeschossige tiefgarage wird über eine rampe an der süd-ost ecke erschlossen.