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geladener wettbewerb 2011
2.preis

das nvz-muldenstraße ist in die jahre gekommen und hat viel von seiner ursprünglichen attraktivität eingebüsst. punktuelle eingriffe und modernisierungsmaßnahmen in der vergangenheit waren letztlich zuwenig um die kunden dauerhaft anziehen zu können. deshalb ist ein kompletter relaunch und die neukonzeption des einkaufszentrums unter berücksichtigung der bestehenden gebäudesubstanz geplant. mit der überarbeitung des nahversorgungszentrums sollen auch städtebauliche bezüge zur umgebung neu definiert werden.

 

neben aspekten, die inhaltlich unter dem terminus der gestaltungsqualität zusammengefasst werden können, müssen aber auch kundenbezogene bedürfnisse wie z.b. eine orientierungsfreundliche wegführung, parkplätze,.. berücksichtigt werden um das ekz-muldenstraße als nahversorgungs- zentrum erfolgreich neu zu positionieren.

 

zum erreichen der vor genannten ziele muss vor allem der außenauftritt des einkaufszentrums radikal verändert werden.

 


eine neue vorgehängte fassade aus streckmetall überzieht das gesamte ensemble aus einzelbaukörpern. die neue materialität und die neue maßstäblichkeit hebt das nvz-muldenstraße nun typologisch von den umgebenden wohnhäusern ab und ist als attraktives, kundenfreundliches nahversorgungszentrum erkennbar. die bestehenden zugänge bleiben erhalten, werden jedoch durch die neue aussenhülle in ihrer wertigkeit verändert.

 

neben dem facelifting ist die planung einer plaza, mit öffnung zur einsteinstraße hin, die zentrale  maßnahme um strukturelle und funktionelle schwächen des nvz-muldenstraße zu beheben. die neue plaza unter dem weit auskragenden vordach leitet von der geschäftsebene barrierefrei zum straßenniveau über und markiert klar den neuen hauptzugang. die einheitliche oberflächengestaltung bis über die einsteinstraße unterstreicht die einladenden geste.

 

mit dem spar-zubau und dem raumbildenden vordach erhält das einkaufszentrum einen neuen abschluß nach norden hin. die homogene

 


 

gesamtanlage gliedert sich städtebaulich schlüssig in die gesamtanlage ein. das „offene eck“ - die ausbildung eines gedeckten vorplatzes ist städtebaulich begründet, markiert die eingangszone, schafft gedeckte parkplätze und ermöglicht eine begrünung der dachfläche. große oberlichtöffnungen sorgen für ein helles, freundliches entree zum neuen nvz-muldenstraße. die diffus reflektierende untersicht des vordaches spiegelt die bunte warenwelt bis weit hinaus in die einsteinstraße.

 

die umgebenden vorzonen - zwischenbereich zum hochhaus hin und die nebenstraße an der westseite sind in das außenanlagenkonzept integriert und werden dadurch gestalterisch und funktionell aufgewertet. die bestehenden parkplätze auf der unteren ebene des einkaufszentrums bleiben im wesentlichen erhalten. ursprüngliche hauptaufgang zur ladenzeile im obergeschoß verliert durch die fassadenüberbauung, zugunsten der neuen zugangskonzeption über die plaza, an bedeutung, bleibt als nebenaufgang aber erhalten.