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ff pucking

ff pucking
geladener wettbewerb 2012
2.preis

das neue feuerwehrhaus befindet sich an der traunufer landesstrasse im ortsgebiet von pucking und reiht sich in die ortstypische, straßenbegleitende bebauungsstruktur ein. das gebäude stellt in seiner einfachen form, in der leichten, unprätentiösen ausformulierung ohne jeglichen gestus, eine adäquate ergänzung der städtebaulichen und räumlichen situation dar. der entwurf verbindet klare und leistungsfähige funktionalität mit einer, der bauaufgabe angemessenen architektursprache.

die situierung des gebäudes auf dem grundstück sowie die anordnung der raumgruppen innerhalb des gebäudes wird neben den beschriebenen städtebaulichen überlegungen vor allem durch die nachfolgend zusammengefassten betrieblichen zielsetzungen der freiwilligen feuerwehr bestimmt:

• klare gliederung der freiflächen und entflechtung



der verkehrsströme zur vermeidung von

kreuzungssituationen alarmzufahrt / alarmausfahrt.
• kurze wege zwischen alarmzufahrt, parken, umkleiden und fahrzeughalle

• kommandoraum mit direkter blickverbindung in die fahrzeughalle und auf den vorplatz

• dekobereich mit der funktionalen raumfolge  rot-gelb-grün

• funktionale anbindung des lagers und der werkstätten an die fahrzeughalle
• große übungsfläche im osten des grundstückes

das gebäude wird in massivbauweise errichtet und dem technischen milieu der feuerwehr entsprechend prägen beton, verzinkter stahl und glas die fahrzeughalle. die helle, angenehme atmosphäre in der halle entsteht durch verglaste einfahrtstore und oberlichten im rückwertigen bereich. daran angeschlossen liegen in funktioneller abfolge die garderoben,  lager, sowie weitere

 



 

 

nebenräume. die kommandozentrale und der bereitschaftsraum liegt an blickstrategisch günstiger stelle zwischen fahrzeughalle und eingang. im obergeschoß befinden sich, schulungs- und jugendraum mit vorgelagerter loggia. mittels mobiler trennwände ist eine flexible nutzung dieser flächen möglichen. eine vom foyer zugängliche dachterrasse kann als option für eine zusätzliche freifläche im obergeschoß angeboten werden.

 

das neue feuerwehrhaus erhält eine metallhaut, welche möglichkeiten schafft über gestanzte lochmuster den lichteinfall bei fensteröffnungen zu filtern. robust, langlebig, aber auch vielschichtig changierend, reflektierend, soll die fassade sein. je nach tages- und jahreszeit variiert die fassade des neubaus, tritt stärker in den vordergrund oder reflektiert die umgebung als ausdruck des lebhaften dialogs.